Förderprojekte
des Wasser- und Abwasserverband Wittstock

Energieeffizienz der Kläranlage Wittstock

1. Bauabschnitt zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Kläranlage Wittstock abgeschlossen:

Der Wasser- und Abwasserverband Wittstock hat zur Umsetzung des Ziels zur CO2-Reduzierung umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen an der Kläranlage Wittstock geplant. Für die umzusetzenden Maßnahmen wurden Fördermittel des Bundes, des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg beantragt.

"Mit der Nationalen Klimaschutzinitative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen."

 

Mit Datum vom 14.08.2020 erhielt der WAV Wittstock einen Zuwendungsbescheid des Bundesumweltministeriums und der Nationalen Klimaschutzinitiative für die Jahre 2020 und 2021. Förderkennzeichen: 67K14475 (Link zum Projektträger Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG)

 

Darüber hinaus hat der WAV Wittstock am 30.12.2020 einen Fördermittelbescheid für Mittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg erhalten.

Hier geht es zum vollständigen Bericht

 

Kläranlage Wittstock erhält PV-Anlage

WAV nutzt seit 16.12.2020 Sonnenenergie und reduziert auch noch CO2 dabei

 

Die mit Mitteln aus dem Förderprogramm "RENplus 2014-2020" der europäischen Union finanzierte Photovoltaikanlage der Kläranlage Wittstock ist am 16.12.2020 erfolgreich in Betrieb genommen worden. Vorab mussten noch die erforderlichen Schaltschränke für die sogenannte  Erzeugermessung und für netzsicherheitsrelevante Komponenten auf der Kläranlage Wittstock errichtet werden.

Die Anlage ist ausschließlich für den Eigenverbrauch konzipiert. Planmäßig wird etwa 1/5 der Energie produziert, die jährlich zur Reinigung der Schmutzwässer auf der Kläranlage Wittstock benötigt wird.

Mit der Umsetzung der Maßnahme zur Energieerzeugung für den Eigenverbrauch trägt der WAV Wittstock deutlich zur CO2 Reduzierung und den von der Bundesregierung Deutschland gesetzten Klimaschutzzielen bei.

Fakten zur Anlage:

- 260 Module mit je ca. 325 Watt

- 84,5 KWp Leistung

- ca. 420 m² Fläche

- Energieproduktion 2021 - 71.000 kWh (zum Eigenverbrauch)

Erstellung einer Energiestudie

Erstellung einer Energiestudie zur CO2-Reduzierung in der Kläranlage Wittstock

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg gefördert.

Sachbericht

zur Erstellung einer Energiestudie zur CO2-Reduzierung in der Kläranlage Wittstock

Der Wasser- und Abwasserverband Wittstock entsorgt und reinigt das Schmutzwasser der Stadt Wittstock/Dosse und der Gemeinde Heiligengrabe. Unter anderem wird die Kläranlage Wittstock mit ca. 14.000 angeschlossenen Einwohnern betrieben. Die Kläranlage Wittstock ist zugleich der größte Stromverbraucher des Verbandes. Der Verband ist daher aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen in der Pflicht, ein hohes Maß an Energieeffizienz auf allen Anlageteilen zu erreichen und somit zur CO2-Reduzierung beizutragen.

Aus diesem Grund hat der Verband die Energieeffizienz der Anlage im Rahmen einer Energiestudie ermitteln lassen. Im Ergebnis wurden folgende Maßnahmen zur Verbesserung ermittelt: M 1 – Inbetriebnahme des 2. Belebungsbeckens Die Kläranlage Wittstock wurde mit zwei Belebungsbecken errichtet. Gegenwärtig wird nur ein Belebungsbecken auf der Kläranlage betrieben. Diese Verfahrensweise hat den Nachteil, dass die Zeit für den Sauerstoffeintrag auf ca. die halbe Tageszeit begrenzt ist. In der Konsequenz kommt es zu einem sehr unregelmäßigen Stromverbrauch und einer hohen Leistungsvorhaltung (139 kW). Um diesen Zustand zu verbessern, ist es geplant, im nächsten Jähr das zweite Belebungsbecken in Betrieb zu nehmen. Dadurch wird eine kontinuierliche Energieabnahme gewährleistet. Es ist davon auszugehen, dass auf diese Weise die Abrechnungsleistung von 139 kW auf ca. 100 kW reduziert werden kann....

Hier geht es zum vollständigen Sachbericht